Bingo ist ein Lotteriespiel, das insbesondere in Großbritannien, auf den Philippinen und in den USA sehr beliebt ist.

Die Teilnehmer kaufen eine Art Lose oder auch Teilnahmecoupons, die mit einer Anzahl von Zahlen bedruckt sind. Ein Conferencier, der per Zufall aus einer Trommel Kugeln mit aufgedruckten Zahlen, ähnlich der Lottoziehung hervorholt, ruft so lange diese gezogenen Zahlen aus, bis der erste Teilnehmer alle Zahlen auf seinem Los ausstreichen konnte. Nun ruft dieser laut und vernehmlich BINGO. Nach der Überprüfung des Spielscheins ist er der Gewinner, erhält einen Sach- oder Geldpreis und die Spielrunde ist abgeschlossen.

Im Gegensatz zu anderen Lotterien ist Bingo mit einem Gemeinschaftseffekt verbunden, da die Teilnehmer in einem Saal sitzen. Kirchliche Gemeinden nutzen diese Art Spiel oft, um die Mitglieder der Pfarrei sowohl zu beschäftigen als auch um aus dem Erlös der Bingolotterie wohltätige Projekte zu finanzieren.

Bullshit-Bingo

Bullshit-Bingo ist ein an Bingo angelehntes Spiel für gelangweilte Meeting- und Konferenzteilnehmer. Die Spieler erhalten eine Tabelle aus fünf mal fünf aktuellen Buzzwords (Schlagworten). Fällt eins dieser Worte im Meeting, wird der Begriff angekreuzt. Wer als erstes eine Fünferreihe gefüllt hat, erhebt sich und ruft laut "Bingo!" (Wahlweise: "Bullshit!") in den Raum.

Die Kenntnis des Spiels entstammt entgegen landläufiger Meinung nicht einem Mail, das seit 1999 in vielen Firmen kursiert. Das erste dokumentierte Bullshit Bingo (engl. buzzword bingo) ereignete sich, als Al Gore, damals Vizepräsident der USA und bekannt für seinen großzügigen Umgang mit technologischen Buzzwords, 1996 vor dem Abschlussjahrgang des MIT sprach. Die Abschlussklasse verteilte Bingokarten mit Buzzwords an das Publikum.

Das Spiel zieht seinen zynischen Reiz aus der Tatsache, dass überforderte oder auch unfähige Manager ihre Orientierungslosigkeit gerne hinter Phrasen mit möglichst vielen wichtig klingenden Worten - meist Anglizismen mit im Deutschen schlecht definierter Bedeutung - verstecken. Des Weiteren existiert auch eine etwas veränderte Version dieses Spiels, bei dem man eine Liste mit 10 oder/bis 20 Schlagwörtern anfertigt, die dann jeweils abgearbeitet werden müssen. Wenn alle Wörter erwähnt wurden, schreit der Betreffende das Wort "Bullshit!". Diese Versionen findet besonders bei Schülern Anklang.

Kuhfladen-Bingo

Kuhfladen-Bingo ist ein dem Roulette ähnelndes Glücksspiel. Eine Wiese wird in Felder unterteilt und die Spielteilnehmer geben Wetten ab, in welches Feld eine weidende Kuh ihren Kothaufen ("Kuhfladen") fallen lassen wird. Das Spiel soll auf einem alten Zeitvertreib von Bauernburschen beruhen und findet im ländlichen Raum oft im Rahmen von Kirmesveranstaltungen statt.

Der Film Schotter wie Heu über das Leben in dem kleinen baden-württembergischen Dorf Gammesfeld (Kreis Schwäbisch Hall), der 2003 in die deutschen Kinos kam, dokumentiert unter anderem die Durchführung eines Kuhfladen-Bingos.

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Bingo Spielen Abbildungen

 
Le Louvre, Paris ~ Las Vegas, parano

The castle 201/365

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